BERLIN: Vor dem EU-Sondergipfel zur Kaukasus-Krise versucht die Bundesregierung, Druck auf Russland aufzubauen.
Ein Regierungssprecher sagte, aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel sei für EU entscheidend, ob Russland den Sechs-Punkte-Plan zur Beilegung der Krise befolge. Aus Sicht der Europäer sei das derzeit nicht der Fall, da russische Streitkräfte weiterhin im Inneren Georgiens präsent seien. Anzeichen, dass Russland seine Öllieferungen wegen drohender Sanktionen zurückfahren wolle, lägen indes bislang nicht vor. Grundsätzlich sei der deutschen Regierung der intensive Wirtschaftsaustausch mit Russland wichtig. Vor diesem Hintergrund warnte der Geschäftsführer der deutsch-russischen Außenhandelskammer, Michael Harms, in der Deutschen Welle vor einer Verschärfung der Lage. Dies habe negative Auswirkungen auf das Investitionsklima.
(Deutsche Atomkraft-Abkommen zwischen Frankreich und Algerien ...
Finale in drei Streifen ... Welle)
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