RAMALLAH: Ohne erkennbare Fortschritte hat US-Außenministerin Condoleezza Rice ihre jüngste Vermittlungsmission im Nahen Osten beendet.
Nach einer Unterredung mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah äußerte sie dennoch die Hoffnung, dass sich Israel und die Palästinenser wie geplant bis zum Jahresende auf ein Friedensabkommen einigen könnten. In Jerusalem hatte Rice Israel zu einem Stopp des Baus jüdischer Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem gedrängt. Der Siedlungsbau sei für Friedensgespräche nicht hilfreich, sagte Rice nach einem Treffen mit ihrer israelischen Kollegin Zipi Livni. Die israelische Organisation "Frieden Jetzt" hatte kurz zuvor einen Bericht veröffentlicht, wonach Israel seine Bautätigkeit im Westjordanland drastisch forciert habe.
(Deutsche Welle)
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