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Eine Untersuchungskommission kam damit zum gleichen Ergebnis wie bereits zuvor die Regierung in Kabul. Der UN-Sondergesandte Kai Eide teilte mit, sein Team habe Beweise gefunden, dass 60 Kinder, 15 Frauen und 15 Männer bei dem Luftangriff auf mutmaßliche islamistische Kämpfer im Distrikt Schindand getötet worden seien. Bei keiner anderen Militär-Aktion seit dem Sturz der Taliban waren bislang mehr Zivilisten ums Leben gekommen. Die afghanische Regierung hatte als Konsequenz aus dem Vorfall angekündigt, die Abkommen über die Anwesenheit ausländischer Truppen im Land neu zu verhandeln. Zivile Opfer durch ausländisches Militär in Afghanistan sorgen für zunehmenden Unmut in der Bevölkerung.
(Deutsche Welle)
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