TIFLIS/WASHINGTON: Die USA und Frankreich drängen Russland auf eine komplette Freigabe der wichtigen georgischen Hafenstadt Poti. Russische Truppen dürften keine Straßensperren und Kontrollpunkte in und um Poti errichten, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Gordon Johndroe, in Crawford in Texas.
Dort hält sich US-Präsident George W. Bush auf seiner Ranch auf. Auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy drängte auf eine Freigabe Potis und der Straße von der Hafenstadt nach Senaki. Die russischen Truppen müssten sich schnellstmöglich von dieser wichtigen Verbindungsstraße zurückziehen, forderte Sarkozy in einem Telefonat mit seinem Kollegen Dmitri Medwedew. Aus der Stadt Gori haben sich die russischen Truppen unterdessen vollständig zurückgezogen. Dorthin kehrten viele vertriebene Einwohner inzwischen zurück.
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