TIFLIS: Bundeskanzlerin Angela Merkel hält ungeachtet der Kaukasus-Krise am Ziel eines NATO-Beitritts für Georgien fest.
Nach einer Unterredung mit dem Präsidenten Michail Saakaschwili in Tiflis betonte sie auch die territoriale Unverletzlichkeit des Landes. Mit dem Kurzbesuch in der georgischen Hauptstadt rundete die Kanzlerin eine Vermittlermission ab, bei der sie zuvor mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Sotschi gesprochen hatte. Merkel verteidigte allerdings auch die NATO-Beschlüsse beim Gipfeltreffen des Bündnisses von Bukarest im Frühjahr, als sowohl Georgien wie auch die Ukraine noch nicht in das Vorbereitungsprogramm aufgenommen worden waren. Sie räumte ein, dass es in dieser Frage Meinungsverschiedenheiten gegeben habe. US-Präsident George Bush hatte sich für die Aufnahme beider ehemaliger Sowjetrepubliken ausgesprochen.
(Deutsche Welle)
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